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Vielleicht kann mir das fediverse helfen.

Ich versuche mir aktuell einen Weg zu überlegen bzw. eine Antwort auf die Frage zu finden, ob der Aufbau einer Altersvorsorge möglich ist ohne dafür Mensch und Natur auszubeuten.

Ich schaue mir diesbezüglich bereits die Bewegung bzw. das an.

Irgendwas muss es dazu ja bereits geben. Meine Findings landen dann mit Sicherheit hier und auf meinem Blog ;)

Boosts appreciated.

@w4tsn Man könnte in ETFs investieren, die nur Firmen beinhalten die nachhaltig und umweltfreundlich agieren.

@julianwki danke für den Gedanken.

Ich hatte mich da mal beraten lassen und da war die Aussage, dass in diese ETFs zu investieren riskant und die Rendite zu niedrig wäre, wenn ich nicht deutlich mehr im Monat zurücklegen will. Das ist ein nicht zu vernachlässigender finanzieller Druck der damit verbunden ist.

Darüber hinaus weiß ich auch noch nicht, wie verträglich diese ETFs mit der degrowth Bewegung sind.

Ist auch das Wachstum dieser Branche ausbeutend?

@w4tsn Es gibt wenig pauschal gültige Aussagen bei Geldanlage. Das man mit nachhaltigen ETFs auch gute Rendite erzielen kann hat auch finanztest gezeigt. Ob diese zu niedrig ist liegt im persönlichen Ermessen was man erreichen will und hängt auch davon ab was man vergleicht. Mglw. ist die Rendite geringer als nicht-nachhaltige ETFs und dennoch höher als Tagesgeld bei ethischen Banken. Es gilt wie immer: YMMV
test.de/Nachhaltige-ETF-Bequem
Mit degrowth kenne ich mich nicht aus.

@w4tsn
Mit degrowth und Postwachstum sollte das prinzipbedingt schwierig sein, da Geldanlagen per Definition auf Wachstum basieren (wo soll sonst der "Mehrwert" herkommen?) Lasse mich hier aber gerne korrigieren :)

@nubesik danke für den Kommentar!

Meiner frage liegt auch zugrunde die Annahme, daß wir ohne den degrowth Ansatz und der jagt nach Rendite letztlich Mensch und Natur ausbeuten. Darüber muss ich mich aber erst noch gründlicher belesen. Finanzmarkt basierte Altersvorsorge wäre damit womöglich ausgeschlossen.

Alternativ gibt es noch den Immobilienansatz. Da aber dann die Frage, kann man davon leben, ohne mit hohen Mietpreisen einen Keil in die Gesellschaft zu treiben?

@w4tsn
Bin da auch gerade am Überlegen, was ich mache. Die Kollegen machen sich auch Gedanken um ihe Rente, jetzt wo die Zinsen so niedrig sind und man quasi zusehends Geld verliert..

@w4tsn

Nicht wirklich #degrowth, das war aber ja auch nicht deine Eingangsfrage.

Ich könnte mir für dich vorstellen: (und mache das teilweise auch selbst)

1. Investition in #Genossenschaften (Mit Deiner Stimmer in der Generalversammlung kannst du wenn nötig - zusammen mit anderen - Verhindern, dass Ausbeutung stattfindet).
z.B.
Ethische Banken wie die #GLSBank;
Ökostromanbieter wie #EWSschönau;
lokale #EnergieGenossenschaften;
vielleicht auch lokale(?) #BauGenossenschaften.

1/3

@w4tsn

2. Investition in natürliches Wachstum z.B. Wald/Holz
-> Heute Wald kaufen oder Bäume pflanzen, später das Holz verkaufen oder selbst nutzen (z.B. eine Hütte bauen oder Wärme)
-> geht auch als "Produkt" z.B. mit #ForestFinance
(oder #TheGenerationForest, früher #Waldmenschen, hier habe ich aber keine Erfahrung)

2/3

@w4tsn

3. Wenn du eine #Immobilie kaufst, die sonst niemand will (z.B. alter Bauernhof auf dem Land) um dann darin zu leben (und dich vom Feld zu ernähren -> #Gartenbau) wäre das auch nicht unbedingt Ausbeutung

Soweit mal meine Gedanken!

3/3

@w4tsn Geht es Dir um FInanzielles oder um konkrete zukünftige Lösungen, wie z.B. ein Mehrgenerationenhaus?

@herrdoering auch ein Mehrgenerationenhaus ist interessant. Ich lebe aktuell in einer großen WG, da gibt es eine Menge Vielfalt und damit auch eine hohe resilenz, also wiederstandskraft, gegen alle möglichen Situationen des Alltags. Das finde ich generell ein spannendes Konzept.

Finanziell muss es auch einen Vorsorgepfeiler geben, fair für Mensch und Natur. Ich hoffe aber diesen Entlasten zu können mit anderen Bausteinen.

@w4tsn
Gutes Thema. Sag Bescheid, wenn dir n vernünftiges Konzept über den Weg läuft. Nikos "Befreiung vom Überfluss" haste ja sicher schon gelesen.
#postwachstum

@wuffel ja das Thema ist extrem spannend. Es gibt viele Drehrädchen und Pfeiler auf denen man sich hier ein Konzept überlegen kann und immer spielt auch das persönliche Lebenskonzept eine zentrale Rolle.

Im einzelnen ist das schon sehr spannend, nimmt man dann noch andere Menschen mit in die Überlegung rein, kommt man auf noch interessantere Konzepte. Ab einem gewissen Punkt frage ich mich dann aber, ob ich nicht unseren Staat zur Verantwortung ziehen sollte.

@w4tsn
Schon mal mit der @glsbank oder ähnlichen Banken gesprochen?

@triF5 @glsbank Nein, das steht noch unabgehakt auf meiner Liste. Ich habe mich schon mit Nachhaltigen ITFs auseinandergesetzt, kann da aber nur meinem Berater vertrauen, der die durchleuchtet. Da finden sich auf den ersten Blick schon einige Fragwürdige Teilnehmer und es erscheint mir generell sehr undurchsichtig.

Ansonsten bin ich aktuell mit Zweitkonto bei der Tomorrow Bank, deren Konzept ich auch sehr spannend finde.

@w4tsn ich glaube @laufi hat sich damit bestimmt schon beschäftigt

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