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Einige forderten mich auf, doch gewisse die Rechte nicht so hoch zu halten und generell nicht so sehr auf Demokratie zu setzen bei der Moderation. Dies ist mir als überzeugte Demokrat nicht möglich und entspricht m.E.n. auch nicht dem Grundgedanken des .

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Ohne demokratische Grundrechte wie Meinungsfreiheit u.a. würde es Schutzrechte für Minderheiten, also z.B. ein Diskriminierunsverbot nicht geben. Von daher ist es m.E.n. absurd das Diskriminierungsverbot als einziges gelten lassen zu wollen. Ich wiederhole an dieser Stelle zur Sicherheit, da ja häufig nur partiell gelesen wird, aber noch mal als Bezug zu dem aktuellen Fall: hätte ich das Video gesehen, hätte ich anders gehandelt.

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Doch ich glaube, dass es sogar hinderlich sein kann, wenn eine betroffene Person Urteile in diesem Zusammenhang fällt. Die eigene emotionale Einbindung ist m.E.n. zu hoch, um Dinge gegeneinander abzuwägen. Nicht umsonst ist es in allen Rechtsstaaten ausgeschlossen, dass Opfer richten und das Konzept der Rache hat in einem Rechtsstaat nichts zu suchen.
Und Abwägungsprozesse sind bei einer Moderation m.E.n. sehr wichtig, denn es gibt immer verschieden Rechtsgüter gegeneinander abzuwägen.

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Aber darf ich als nicht Transmensch überhaupt bei möglicher von Transmenschen Vorgänge beurteilen und moderieren oder muss dies dann nicht eine betroffene Person tun? Ich glaube, dass es wichtig ist, Betroffene anzuhören und von diesen auf Diskriminierung hingewiesen zu werden. Denn als nicht-Betroffener ist es glaube ich schwer manche Diskriminierung wahrzunehmen.

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Hinderlich ist sicherlich auch die Größe einiger Instanzen, die zu einem Machtgefälle im Fediverse führen, bei dem sich kleinere Instanzen den Wünschen größerer Instanzen eher beugen müssen. Doch hier sehe ich auf die Schnelle keine Möglichkeit dies zu ändern.

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Doch wie soll es weiter gehen? Ich würde mir wünschen, ein Moderatorenteam für mastodonten.de zu gründen, so dass ich erstens nicht alles alleine machen muss und zweitens auch andere Sichtweisen immer produktiv sind. Für eine fernere Zukunft würde ich mich @favstarmafia anschließen und mir wünschen, dass Moderatoren gewählt werden. Vielleicht ist es auch eine Idee sich mit anderen Instanzen zusammenzuschließen und gemeinsam zu moderieren.

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Die Kommunikation war nach diesem aggressiven Vorgehen danach nachhaltig gestört. Ich bewerte dies als extrem schädlich für das , habe aber gesehen, dass ich es einfach akzeptieren kann und ja auch muss, dass der Stand der Dinge jetzt so ist.

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Auch ich hatte das Gefühl an den Pranger gestellt zu werden. So wurde ich zu einem katholischen Transhasser, der Diskriminierung toleriert. Nichts davon ist wahr. Auch dies zeigt mir, dass vorschnelles Urteilen und Blocken, Löschen usw. nicht der richtige Weg sind. Von einer Instanz wurde ja bereits die ganze Instanz mastodonten.de nach 45 Minuten geblockt, wobei diesem ein fehlerhaftes Urteil zugrunde lag.

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dass ich den Account nicht schnell genug löschen würde. In diesem Punkt möchte ich gerne die Regeln für mastodonten.de auch ergänzen, damit dieses öffentliche an den Pranger stellen, ob begründet oder unbegründet, aufhört. Öffentliche Beleidigung und Aufrufe zum Blocken oder Löschen sind m.E.n. kontraproduktiv. Über Formulierungsvorschläge würde ich mich freuen.

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Mastodonten.de ist eine Instanz, auf der , u.a. keinen Platz haben. Dies steht fest und stand auch immer fest. Hätte ich das Video, gesehen, welches mir im Nachhinein gezeigt worden ist, hätte ich den Toot sofort gelöscht und den Account verwarnt.
Dies war nicht der Fall. Hinzu kam, dass meine Reaktion gegenüber denjenigen, die sie gemeldet haben, vielleicht etwas patzig war. Allerdings bin ich vorher auch bedroht worden und es gab eine öffentliche Diskussion darüber,

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. Dies ist ein Vorgehen, welches nicht zu einem guten, gepflegtem Umgangston passt. Aber z.B. die Instanz die sie betreibt, nicht. Ich möchte ja nicht die (wenigen) User in Haft nehmen, die bei der Instanz angemeldet sind, für das Verhalten dieser einen Person. Wobei es sicherlich auch Fälle gibt, wo es Sinn macht ganze Instanzen zu verbannen...

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Noch einige Worte zu den Vorkommnissen: auch hier hat es gut getan, mir die Zeit zu nehmen. Wenn man angegriffen worden ist oder dies so empfindet, reagiert man glaube ich schnell falsch. Hätte ich gestern oder vorgestern Entscheidungen getroffen, hätte ich vielleicht auch mit einem Aufruf zum Blocken von Instanzen und Personen aufgerufen. Doch dies hätte dem nur Schaden zugefügt. Einem Projekt welches mir am Herzen liegt. Ich persönlich habe Personen, die mich bedroht haben, geblockt

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Liebe NutzerInnen von mastodonten.de.

Ich hatte mittlerweile die Chance nach den letzten turbulenten Tagen ein wenig zur Ruhe zu kommen und bin zu der Entscheidung gekommen, dass ich mastodonten.de weiter betreiben möchte.
Bei meiner Entscheidung haben mir Gespräche mit meiner Frau, Freunden und Kollegen sowie der Austausch und die Unterstützung aus dem Fediverse sehr geholfen.
Ich bin froh, dass ich mir die Zeit zum Reflektieren genommen habe.
...

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Liebe NutzerInnen von mastodonten.de,

leider bin ich den ganzen Tag nicht zur Ruhe gekommen, weil mich die ganzen Geschehnisse die ganze Zeit so bewegt habe. Ich möchte euch bitten, mir noch etwas mehr Zeit einzuräumen.

Mir haben die Kommentare von vielen schon wieder Mut gemacht, weiter zu machen. Auf der anderen Seite habe ich eigentlich keine Lust mir meine sehr knappe private Zeit von solchen Vorkommnissen vergiften zu lassen.

Ich wünsche allen einen schönen Abend!

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Vielen Dank übrigens für all die Unterstützungsnachrichten, die ich bekomme und die mich zum Weitermachen auffordern oder sich einfach solidarisch zeigen. Das tut gut!

Aber trotzdem ist das einfach so krass, was da vonseiten der Admins von chaos.social abgeht. Ich glaube sie sehen noch nichtmal ihren Machtmissbrauch und die Problematik in ihrem Vorgehen. Dabei sind es bestimmt keine schlechten Menschen. Oder habe ich einen zu positiven Blick auf die Menschen?

@scroom
Erinnert mich doch sehr an den Druck, den auch der Entwickler von Fedilab abbekommen hat.

Ich glaube, dass es dem Fediverse gut tun würde, wenn nicht zu viel in alle Beiträge hereininterpretiert werden würde und nicht bei jeder Gelegenheit Nazi, Coronaleugner, Transfeind ... gerufen werden würde und der virtuelle Mob dann loszieht und die Feuer entzündet. Am krassesten finde ich aber wirklich, dass mir mit dem NetzDG gedroht wurde. Und das doch einer eher technikaffinen Gemeinschaft. Vielleicht trübt das gerade auch meine Urteilsfähigkeit, daher denke ich jetzt erstmal noch 24h nach

Liebe NutzerInnen von mastodonten.de,
mir wurde, weil ich nicht schnell genug auf Moderationsanfragen auf unliebsame und grenzüberschreitend empfundene Tröts reagiert habe, mit der Anwendung des NetzDG gedroht. Für mich ist damit eine Grenze überschritten worden, bis zu der ich bereit bin diese Instanz zu betreiben. Ich werde mir innerhalb der nächsten 24h überlegen, ob ich die Instanz schließe. Im Moment tendiere ich stark dazu. Als ersten Schritt schließe ich die Anmeldemöglichkeit.

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