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Hallo, @bfdi, Microsoft macht neuerdings die vermutlich schon lange erhobenen Nutzungsdaten von Office 365 auch für den Arbeitgeber einsehbar:

"Mit seiner umfassenden Office-Umgebung schafft Microsoft also die Möglichkeiten zur minuziösen Mitarbeiterüberwachung."

Zu lesen in heise.de/-4968615

Ist das vielleicht endlich hinreichend illegal, um den geschäftsmäßigen Einsatz dieser Software zu unterbinden?

@oausi Jupp. Gut wäre es, wenn wir (hier wie anderswo) über den Punkt hinauskommen, die Verantwortung bei Einzelnen (Nutzer, Schüler, Firmen ...) zu lassen, und solchen Werkzeugen, wenn sie gesetzeswidrig sind, einen Riegen vorschieben.

@bfdi

@oausi @bfdi das wäre wie E2EE verbieten, weil man damit Kinderpornographie handeln könnte

@KitKat
Du meinst, das sei mit Kanonen auf Spatzen geschossen?

Da bin ich anderer Ansicht, schließlich ist dieses ja nur eines von vielen Problemen mit dieser Software.

Siehe auch:
youtube.com/watch?v=_ZaDuinGf2

@bfdi

@oausi @bfdi dein Problem ist, dass du Office verbieten willst, und dafür Rechtfertigungen suchst statt Lösungen für Probleme zu suchen

@KitKat
Könntest du mir "mein Problem" bitte etwas ausführlicher erklären?

@oausi Unabhängig davon, dass der BfDI diesen Aspekt von Office 365 nicht geprüft hat, gelten die gesetzlichen Bestimmungen zum Beschäftigtendatenschutz weiter. Die Verantwortung liegt also erstmal bei Arbeitgebern und Dienstherren und nicht beim Hersteller. Wir würden uns natürlich wünschen, dass die Hersteller datenschutzkonforme Produkte anbieten. / ÖA

Ich hatte die Hoffnung, dass der @bfdi sich vielleicht bereits zu einer Prüfung oder wenigstens einer deutlichen Stellungnahme veranlasst sehen könnte, wenn $Hersteller eine Funktion bewirbt, die sich zumindest nach meinem laienhaften Verständnis nur datenschutzwidrig verwenden lässt.

Aber man kann natürlich auch warten, bis ein Arbeitnehmer seinem Chef nachweisen konnte, dass der es versäumt hat, diese Standardeinstellung (!) dem geltenden Datenschutz entsprechend zu verändern.

Na super.

@oausi @bfdi

Ich glaube mittlerweile leider auch, dass sich das Problem nicht durch Verstand und Einsicht lösen lässt. Da können wir lange warten.
Der BfDI ist in erster Linie ja auch keine Genehmigungsbehörde.

Das was hilft ist: beschweren, um Hilfe rufen und klagen.
Völlig unnötig und anstrengend für alle Beteiligten, aber gut.

Dafür freue ich mich, dass es in D immerhin noch möglich ist, Grundrechte juristisch einzufordern.
Vivat Gewaltenteilung. Vivat Grundrechte.

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