Das ist wirklich übel was @rufposten aufgespürt hat. Alle nachgeschlagenen Wörter auf der Duden-Seite werden an Facebook übermittelt - inklusive Facebook-Cookies. Damit ist ein Personenbezug herstellbar. Das dürfte ein klarer Verstoß gegen die DSGVO sein.

@kuketzblog @rufposten

Alles schön und nervig, aber können wir aufhören dieses Zeug zu Skandalisieren und erst mal mit dem zuständigen Datenschutzbeauftragten in Korrespondenz treten, damit das abgestellt wird?

Wenn das Verhalten nicht abgestellt wird oder man keine Antwort erhält, kann man sich immer noch aufregen.

Vom Seitenaufbau her würde ich fast behaupten, dass dies unbewusst passiert ist. Gerne mal einen blick auf andere Seiten werfen, die die Facebook SDK nutzen.

@sheogorath @kuketzblog @rufposten

Erst DSB anschreiben. Wenn keine Besserung, dann Beschwerde an die Aufsichtsbehörde.

@jochen @sheogorath @kuketzblog @rufposten

Ist schon okay, sich schon mal darüber zu beschweren. Irgendjemand muss das ja eingebaut haben und das ist skandalös – nicht die Beschwerde darüber.

Gleichzeitig sollte aber die offizielle Beschwerde an den Datenschutzbeauftragten des Landes gehen. Ist das denn schon geschehen?

@rugk @sheogorath @kuketzblog @rufposten

Definitiv.

Wo kann man solche Fälle sammeln bzw. koordinieren?

@jochen @sheogorath @kuketzblog nichts koodiniieren, wer es gefunden hat schreibt eine Mail. Wenn diese Person das nicht selbst machen, will einfach jemand anderen Fragen.

Also @rufposten?

@rugk @sheogorath @kuketzblog @rufposten

Ich habe da auch einen Fall:

Die Oral-B Zahnputzapp ist auch ein krasser Fall. Auf gerooteten Androiden läuft sie nicht, laut P&G aus Gründen der GDSVO. Dafür kontaktiert sie bei jedem Start sofort graph.facebook.com.
Nach negativer Kritik im Playstore bat man mich, ein Support Ticket zu erstellen. Nach Übermittlung von Firewall Logs und tcpdumps wurde das Ticket silent geschlossen!

@oausi

Falsche Frage, im Datenschutzkontext stellt sich primär die Frage: Warum verhält sich die Zahnputzapp wie sie sich verhält und ist das Verhalten für den Nutzer aus der Datenschutzerklärung heraus erkennbar?

@jochen

Ist die App eigentlich für Kinder ausgewiesen? Wenn ja, sollte FB da gar nichts zu suchen haben, unter anderem da man gegen deren AGB verstößt und natürlich auch weil Daten von Kindern als hochsensibel gelten.

@rugk @kuketzblog @rufposten

@sheogorath @oausi @rugk @kuketzblog @rufposten

Die App selbst ist als USK0 klassifiziert. Es gibt in der App die Möglichkeit, sich bei einer Cloud zu registrieren, hier ist das Mindestalter 13 Jahre. Die Datenübertragung an Facebook findet aber unabhängig von der Cloud Registrierung statt.

@sheogorath @oausi @rugk @kuketzblog @rufposten

Aber selbst bei WhatsApp mit der Altersgrenze von 16 Jahren sieht die Aufsichtsbehörde keine Probleme mit jüngeren Nutzern, solange die Eltern der Nutzung zustimmen.

@jochen @sheogorath @oausi @rugk @kuketzblog @rufposten Wenn ihr über andere Themen als das gepostete diskutieren wollt nehmt mich bitte raus. Es geht hier um den Duden und seine Facebook-Übermittlung. Danke.

@jochen

Unbedenklich ist das falsche Wort. Wenn man die DSGVO strikt auslegt, muss Facebook bei Nutzern die jünger als 16 Jahre sind zum einen eine sehr gute Begründung liefern, warum ein Tracking notwendig bzw. ein "Berechtigtes Interesse ist". Außerdem müssen sie das Einverständnis der Eltern nachweisen. Gleiches gilt auch für die Zahnputz App.

@oausi @rugk

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