Als das Straßennetz noch nicht weitflächig ausgebaut war und in den 1880er Jahren alle Länder Zentralamerikas erste Eisenbahnen bauten, wurde unter Präsident Pedro Joaquín Chamorro mit dem Bau der ersten Schienenverbindung zwischen dem Pazifikhafen in Corinto und Chinandega begonnen. Schon bald wurde das Streckennetz erweitert und verband in seiner Glanzzeit Mitte des 20. Jahrhunderts die wichtigsten Städte im Westen Nicaraguas, von Chinandega und León über Managua und Masaya bis hin zu Granada.

Aber die verschiedenen Regierungen investierten nicht genug in die Instandhaltung der Infrastruktur und spätestens nach einem Hurrikan im Jahr 1982, der 56 Kilometer Schienen und 14 Brücken unbenutzbar machte, hatte der Nicaraguas sein Ende erreicht.

Im Schnitt sind im Jahr 2016 nicaraguanische Bürger*innen 25 Mal mit einem auf längeren Strecken gefahren (zum Vergleich: deutsche Bürger*innen hatten den öffentlichen im gleichen Zeitraum durchschnittlich gerade mal fünf Mal genutzt).

Bei Bussen wird in zwischen fünf Typen unterschieden, basierend auf Fahrzeuggröße, Zielgruppe, Haltestellenfrequenz und zurückgelegter Distanz.

, hier auf spanisch genannt, fahren innerhalb größerer Städte unter anderem in , , , , und in an der . Meist gilt für alle Stadtbusse der gleiche Fahrpreis, zwischen 2,50 C$ und 10 C$ in den äußeren Randgebieten.

sind Überlandverbindungen zwischen verschiedenen Orten, meist über einzelne Landkreise (Municipios) hinweg. Sie sind auch als Servicio Ordinario bekannt und stellen passenderweise den größten Anteil öffentlicher Busse.

"Die meisten sind ehemalige US-Schulbusse in sehr unterschiedlichem Zustand, nur auf einigen wenigen Strecken werden Reisebusse eingesetzt. Oft wird auf dem Dach zusätzliches Gepäck transportiert, so können zum Beispiel Matratzen, Zinkdächer oder sogar Motorräder von einem Ort zum anderen verschickt werden."

nico.dorfbrunnen.eu/2018/geste

verbinden vor allem große Städte und fahren oft sogar mehrmals stündlich. Selbst wenn sie als Expreso ausgezeichnet werden, halten sie sehr oft an. Der Fahrstil der meisten Busfahrer*innen ist eher riskant, daher werden diese Busse auch sarkastisch als Intermortales bezeichnet.

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