KerLeone boosted
A quite #instagramable peninsula in the etang de bages-sigean in south france. Just don't mention the sulphuric salt water smell

Rückrufaktion: Die halbfetten, frischen Jahre

KerLeone boosted

"Ich las die zeit auf Wolfgang Maiers armbanduhr ab. Die hatte er mir, da ich keine eigene besitze, für Paris geborgt. Dann rasierte ich mich mit meines onkels deutschem Braunautomaten, da ich auch keinen solchen besitze. Ja, ich bin ein Snob, ich prahle mit meiner Besitzlosigkeit in aller welt herum. Andere dagegen besitzen viel und prahlen nicht herum."

(H.C. Artmann: DAS SUCHEN NACH DEM GESTRIGEN TAG ODER SCHNEE AUF EINEM HEISSEN BROTWECKEN, 8. oktober.)

Our life is a never ending
circle of power and success
The thought of being part of it makes
your existence lonely and depressive

(Discoweisheit, 2002)

"Jo, Good enough"
"Nobel! Willichham!"
Da bat er sie forscher:" Stan, leih!"
"Yo, siehno!"
Lieht sie ohm.
"Ah, hiera!"

KerLeone boosted

Interessant: Die roten Markierungen auf Karte eins zeigen, wo man in Frankreich keine Singvögel totschießen darf, auf Karte zwei, wo es komplett verboten ist, Freizeitdrohnen zu fliegen.

Schwulentreffpunkt so gemappt, dass man ihn sofort erkennt (nachdem offenbar der Stadtplaner bereits mitgedacht hat). Ist doch ein Frage der Kartographenehre.

Wenn ich im Spätherbst in Südfrankreich in der Gegend zwischen Narbonne und Perpignan bin, freue ich mich immer auf den Azaroldorn, eine Weißdornart, die in Massen kirschgroße süßsaure Früchte abwirft, die die Bevölkerung offenbar nicht so schätzt wie die Feigen.

Das Dezimalsystem und damit die breite Einführung der Null ist zwar eine indische Erfindung. Das Sanskrit-Wort für die Null शून्य (schchūnya) ist dagegen indoeuropäischer Abstammung (*ḱówH-). Daraus lat. cavus (hohl 👉 konkav), engl. cave und ar. صِفْر‎ (ṣifr 👉 Ziffer)

Für den modernen Fährtenleser: So sieht Wildschwein-Losung mittlerweile in Südfrankreich aus: Stoff, Plastik, Alu ☹️

Lötwasser umgeworfen und ins Keyboard gelötet.

Wo gehören im Supermarkt die Röstzwiebeln hin?

(Fast so toll wie Kaugummi-Automaten im Viertel eintragen)

Der Linguist Theo Vennemann vertritt die These, dass man den semitischen Einfluss auf die protoindoeuropäischen Sprachen im 20. Jahrhundert "vergessen" hat (mit vielen interessanten Beispielen):
vennemann.userweb.mwn.de/Venne

Wow - die Etymologie von "Semmel": mittelhochdeutsch semele, althochdeutsch semala "feines Weizenmehl", von lat. similia, altgriechisch σεμίδᾱλις (semídālis, feinstes Weizenmehl), aramäisch סְמִידָא‎ /‎ ܣܡܻܝܕܳܐ‎ (səmīḏā), akkadisch 𒆠𒅔𒆠𒅔𒄯𒄯 (/samīdu/, "ein feines Mehl"

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