Amiens wird am 16. September eine Muse krönen. Vierzig Schöne trachteten nach dieser Auszeichnung. Marie Mahiou, einer Samtweberin, wird sie jedoch zuteil werden. (Eig. Ber.)

Die Staatsanwaltschaft von Rambouillet ließ Mme Gaudoire festnehmen, die Tochter des alten Bellanger, der sich oder den man erhängte.

Ein ehemaliger Verwaltungsangestellter der Artillerie wurde, der Spionage verdächtig, in Blainville-sur-l'Eau festgenommen und in Epinal eingeliefert. (Eig. Ber.)

Vor Cherbourg in Nebel geraten, verriet die K.-Wilhelm II. ihre Anwesenheit durch die neue Vorrichtung der Unterseeklingel. (Eig. Ber.)

Polizeiliche Fürsorge packte in Versailles siebzehn arme Teufel hart an, welche im Gefängnis nicht so schlecht schlafen werden wie am Bahnhof, wo man sie festnahm.

M. Dickson aus Choisy-le-Roi irrte auf dem Dach seines Hauses umher. Ein Dieb! Drei Polizisten kamen geklettert, und der Schlafwandler fiel hintenüber.

Ein alter Araber aus Bugeaud, der Reisigbündel nach Bône trug, wurde von Unbekannten mit dem Knüppel angegriffen und ausgeraubt. (Eig. Ber.)

Sieh an! Weder der Herzog noch ein Vertreter von ihm zu sehen! Sagte man bei den Trauerfeierlichkeiten für Riehl, der in Nancy vom Auto des Herzogs von Montpensier überfahren worden war. (Eig. Ber.)

Kinderdiebe in Rouen! Jemand hielt Mme Thoms fest, während Mutter und Schwester ihre Tochter entführten. (Eig. Ber.)

Martin, eine recht geheimnisvolle Persönlichkeit, an der Stirn mit einem Stern tätowiert, wurde aus dem Wehr von Meulan gefischt.

Sechs Landwirte aus Argenteuil und Sannois, welche die Gewohnheit hatten, mit dem Revolver in der Hand die Mägdlein zu erobern, wurden festgenommen.

Geld im Wert von 12000 Francs war im Safe des Pfarrhauses von Montmort (Marne). Einbrecher haben es genommen. (Havas)

Vor den Augen von 15000 Menschen schlitzten in Nîmes sechs Stiere sieben klapprigen Mähren den Brauch auf und wurden von den Matadoren Conejito und Bombita Chico erstochen. (Eig. Ber.)

Auf Urlaub in Périgueux, verletzte der Kolonialbeamte Pomarel aus Eifersucht Mme Queyrot mit einer Kugel und tötete sich mit einer weiteren. (Eig. Ber.)

Im Gefängnis von Nancy: Melot, zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt, übergoß sich mit Petroleum und zündete sich an. Er erlitt schwere Verbrennungen. (Eig. Ber.)

Der Schneider Marck war 60 geworden. Für einen Mann seines Alters gibt es keine Arbeit. Zusammen mit Héloïse Roncier vergaste er sich.

Weitere vier Bürgermeister in Maine-et-Loire aus dem Amt entfernt. Sie wollten, daß das Schauspiel vom Tode Gottes auch weiterhin den Schülern vor Augen geführt werde. (Eig. Ber.)

Absatzschwierigkeiten bei Devotionalien. Mme Guesdon aus Caen hatte einen solchen Laden. Schon im Fadenkreuz des Gerichtsvollziehers, nahm sie sich das Leben. (Eig. Ber.)

Eine Flasche im Fluß. Mauritz aus Sèvres beugte sich vor, um sie zu holen, und fiel in die Seine. Jetzt liegt er in der Morgue.

Nach achttägiger Abwesenheit kehrte Quartiermeister Retz gestern zum 18. Artillerieregiment (Toulouse) zurück und schoß sich eine Kugel ins Herz. (Eig. Ber.)

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