Eine aus dem Krieg stammende Klage kam gestern im Gerichtssaal von Marseille an; sie richtet sich gegen M. Vignaud, den Geschäftsführer der Voix du Peuple. (Eig. Ber.)

Ein »Königsfisch« von 150 Kilo wird in Trouville für fünf Sous Eintritt ausgestellt. Er wurde auch dem Jardin des Plantes angeboten: keine Antwort. (Eig. Ber.)

Ein Spaßvogel hatte die bei Ostende gefundene Flaschenpost abgeschickt, in welcher der Schiffbruch der Espérance, eines Dünkirchener Dreimasters, gemeldet wird.

Auf einen Schlag hat Mme Matignon aus Mérignac bei Bordeaux drei Töchter zur Welt gebracht. Alle vier sind wohlauf. (Eig. Ber.)

Unauffindbar an Bord der Amiral-Aube: bestimmte Teile der Telephon- und Lautsprecheranlage im Kommandoturm. (Eig. Ber.)

Neuigkeiten von den Verletzten der Jules Ferry: Berteaux und Godard werden bald aus dem Krankenhaus von Cherbug entlassen werden, Boulet ist schon geheilt. (Eig. Ber.)

Krank und ohne Hoffnung auf Heilung öffnete sich M. Ch. Bulteaux die Pulsadern im Wald von Clamart und erhängte sich an einer Steineiche.

Ein Mädchen verätzte mit Vitriol seinen Liebhaber, einen hochgestellten Bürger aus Toulon, der sie im Stich ließ, als sie ein Kind von ihm bekam. (Eig. Ber.)

Für ihre dramatische Flucht aus dem Gefängnis von Roanne bekamen Choullet und Chanay acht Jahre Zwangsarbeit. Mettray erhielt fünf Jahre Zuchthaus.

Die Mlles Cabriet und Rivelle aus Plaine-Saint-Denis und aus Bagnolet sowie M. Goudon aus Saint-Denis schluckten Laudanum bzw. Zyankali.

Anstatt seinen Dienst wieder anzutreten, zog es M. Rey aus Calais vor, sich zu verbarrikadieren. Man ließ die Tür aufbrechen. Er war verschwunden. (Eig. Ber.)

Klage erhob der persische Arzt Djaï Khan gegen einen Landsmann, der ihm einen Fez gestohlen hatte.

In Cozes konnten 150 Soldaten, die aus Rochefort ins Manöver gezogen waren, keinen Schritt mehr tun. Die Hitze. Und das bei Kolonialtruppen. (Eig. Ber.)

Die Delegierten der Gesellschaft für Internationale Handelsbeziehungen aus London wurden in Lyon bestens empfangen. Man bankettierte, hielt Reden, brachte Toasts aus. (Havas)

In einem Zelt bei Aïn-Fakroun verkohlte eine 6jährige Araberin durch einen Blitzschlag; ihre Mutter, die dabeisaß, wurde darüber wahnsinnig. (Eig. Ber.)

Auf der Toilette eines Cafés in Puteaux hinterließ ein Unbekannter eine Büchse mit zwei Schnüren, gefüllt mit einem weißen Puder.

So geschwind, wie sie beim Schmuckdiebstahl war, ließ sich auch Marie de Badesco in Versailles fassen. Zwei Jahre Gefängnis.

Vergeblich führte er einen Satyr ins Feld; man entlockte M. Porcher aus La Grange bei Cholet doch das Geständnis, daß er selbst seine Frau ermordet hatte. (Havas)

In Villerupt gab es eine Keilerei zwischen französischen und italienischen Arbeitern, wobei einer der letzteren, Cola, seinen Landsmann Biancani versehentlich tötete. (Eig. Ber.)

Le Bas-Meudon bei Nacht. Ein leichtes Mädchen lockte Loret in eine Liebeshöhle, wo vier Grobiane in Stoffschuhen ihn ausraubten.

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