So holen wir uns das Internet zurück

Raus aus Facebook und Twitter; rein ins dezentrale Fediverse! Das sagt sich so leicht. Wie kann die Rückkehr in ein redezentralisiertes Internet konkret gelingen? Wie lässt sich eine demokratische und diskriminierungsfreie soziale Selbstorganisation technisch implementieren? Oder müssen wir hoffen, dass wir erst über die dezentrale Technik das Internet und damit letztlich auch die Gesellschaft wieder redemokratisieren können?

sudelbuch.de/2018/07/25/so-hol

@juh ... sollte auch Inklusion in dem Sinne sein, daß möglichst *jeder* Nutzer (ungeachtet fachlichen Hintergrunds, Alters, ...) mindestens genau so einfach, schnell, autark und ohne fremde Hilfe wie bei Facebook, WhatsApp, ... starten, sich mit Menschen vernetzen, Inhalte dort 'rein tun, kommunizieren kann. 😉

@z428 Sehr richtig! Hier sind die Ressourcen zu gering und das Bewusstsein fehlt auch oft. Das eigentlich extrem interessante Hubzilla könnte GUI-mäßig sehr viel besser sein.

Da aber die kommerziellen Lösungen immer zigfach mehr Geld und Ressourcen zur Verfügung haben als Open Source Projekte, da gigantische Mengen an Venturekapital in die Märkte drängt, werden die Kommerziellen immer benutzerfreundlicher und damit klebriger sein.

Aber auf jeden Fall müssen wir daran arbeiten.

@juh ... Unklaren, was passieren muß, um das zu schaffen. Wie viele verschiedene Community-Linux-Distributionen, Windowmanager, Mail-Clients, Web-CMSse, ... braucht es wirklich? Braucht es wirklich Friendica, Diaspora, GNUSocial, Mastodon parallel? Die Menge der Ressourcen (Entwickler, Zeit) für FLOSS ist extrem begrenzt und wird auf diese Weise fragmentiert bis teilweise (GNUsocial) fast zur Handlungsunfähigkeit. Übrig bleiben (n) halbfertige Projekte statt ein oder zwei guter Produkte. 😐

@z428
Dazu gibt es keine Alternative.
Die Motivation der EntwicklerInnen ist es oft etwas eigenes zu machen, selbst auszuprobieren.
Die Vielfalt hat auch Vorteile. Wir hätten heute kein modernes , wenn @Gargron@mastodon.social sich in den Code eingearbeitet hätte. Innovation durch Vielfalt.

@juh

@darestiet @juh ... von freiwilliger Arbeit von "Hobbyisten" (ohne das böse zu meinen) abhängig ist, ist ein extremes Problem, auch im Sinne von langfristig "nachhaltigen" (verfügbaren) Produkten. Im Falle von kommerziellen Anbietern kann das Produkt wegfallen, wenn es sich nicht mehr lohnt. Im Falle eines FLOSS-Hobbyprojektes *kann* es wegfallen, wenn der Core-Maintainer keine Lust mehr hat.

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@z428
Die Nutzenden einer Software sollten sich zusammentun und die Software und ihre Weiterentwiclung in die Hand nehmen. und der Verein "Software für Engagierte" sind ein gutes Beispiel
sfe-ev.org/civicrm-software-fu

@juh

@darestiet @juh Ja, daran hatte ich auch gedacht, aber ich fürchte, daß das im Massenmarkt (in dem Twitter, Facebook, WhatsApp unterwegs sind) deutlich schlechter funktioniert, zumindest so lang eine große Masse der Nutzer keinen Handlungsbedarf verspürt.

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