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Ach, guck an:
Die Abgabefrist für die Steuererklärung wurde ab 2020 um zwei Monate verlängert: 31.07. ist der Stichtag.
Bitteschön.

...fernmündlich...

wirkt gar nicht mehr so fremd und antiquiert das Wort.

Der feine Schlummerschlaf war letzte Nacht wohl woanders unterwegs.
Lieber Schlummerschlaf,
ich schätze dich sehr und habe immer ein Plätzchen für dich frei.
Bussi
Winterdienst.

Seltsame Pandemie-Gelüste bislang:
Schmelzkäse
After Eight

Warte noch auf Knäckebrot oder gar Finn Crisp.

Teile der Stadt stehen herum wie leere Kulissen.
Andernorts wird unverdrossen am kleinen Beachclub gewerkelt.
Aus mancher Renovierung scheint eine Geschäftsaufgabe geworden zu sein.
Die Rollläden am Wettbüro sind unten.

Wie im Meditieren der Gedanke an ein paar Blümelein für den Tisch auftauchte, es kurz darauf klingelte und mir Blümelein geschenkt wurden.
Wow.

Wie oft Menschen betonen sie hätten ja keine Angst um sich selber sondern um andere, um nahe Menschen.
Als sei es unmanierlich, sich um sich selbst zu sorgen.
Vielleicht ist es aber auch ein Trick, die Angst auf Minimal-Abstand zu halten.

Dass Masken noch nicht als Werbefläche genutzt werden...
empfinde sowas wie kapitalistische Enttäuschung.

Ich möchte einen hübschen Paravent als Hintergrund für Konferenzgedöns.

Vor mittlerweile zwei Wochen kam mir auf dem leeren tristen Schulterblatt ein Riese im Elektorolli mit Fahnen, Glöckchen und allem Pipapo entgegen und rief in breitem Hessisch:"Wo sinn se denn all hie?"
Denke immer wieder daran.

Die Trüffel ist kein Entschuldigungsgrund für unterlassenes Grüßen.

"... möglicherweise könnte es auch zu infrastrukturellen Grenzerfahrungen kommen."
Vorgetragen mit dem größten Ernst von einer Schulleitung wegen Schulöffnung dieser Tage.

Statt innere Mitte las ich innere Miete und als Selbstoptimierungstrick ließe sich das eventuell sogar vermarkten, Stichwort Passives Einkommen...
ich glaub ich geh mal spazieren.

Tapfer durchhalten is heut alle.
Ich erlaube mir mal traurig zu sein und dies und das zu vermissen und schlicht erschöpft vom „Das geht schon, ich will nicht klagen, etc...“ zu sein.

Was ich vermisse:

•ins Kino gehen können
•Flohmarkt
•die Geräuschkulisse eines belebten Cafés im Vorbeigehen hören
•im Schreibwarenladen stöbern
•die Kitagang von gegenüber in Matschhosen auf dem Weg zum Spielplatz

Sehr irritierend an der Zoomerei ist, auch mich die ganze Zeit mit im Blick zu haben, als würde ich mit mir selber konferieren.
So lange und ausführlich habe ich mich sonst nicht im Blick, nichtmal im Augenwinkel.
Ich fühle mich von mir selbst gestört.

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